Erste sichtbare Ergebnisse


Pfingsten wird in der christlichen Tradition als Gründung der Kirche verstanden. Wir gründeten die Fundamente für die ersten zwei Reihen des Spiel_Ortes und nutzten dafür die vorlesungsfreie Woche vom 25. bis 28. Mai 2010.

Doch begonnen hatten wir am Donnerstag vor dem langen Wochenende mit dem Gießen des ersten Ortbetonfundamentes. Dazu benötigten wir den Sand, welcher bereits am Mittwoch von der Firma CEMEX geliefert wurde, sowie Zement, der Firma Lafarge, und Schalungen, was uns vom Unitransport auf die Beyerbau-Wiese geschafft wurde. Zuerst haben wir ein Loch ausgehoben, das wir mit Hilfe der Fixpunkte ein messen konnten, welche die Geodäten am Vormittag gesetzt hatten. In diesem Loch führten wir die fünf Zentimeter dicke Sauberkeitsschicht aus. Darauf stellten wir die Schalung, welche mit Beton gefüllt wurden. Da wir diese Schritte zum ersten Mal machten, nahm diese Generalprobe den ganzen Donnerstagnachmittag in Anspruch.

Am Dienstag trafen wir uns um acht Uhr auf der Wiese, nahmen die Tagesplanung vor und teilten uns in Gruppen für die verschiedenen Arbeitsaufträge ein. Die Einen blieben auf der Beyerbau-Wiese und hoben Löcher für die weiteren Fundamente aus und die andere Gruppe begab sich zum Baustofflabor und packten die Fertigfundamente auf Paletten. Da wir keinen so kurzfristig keinen Unitransporter bekommen konnten, hat Herr Marx uns Geld für einen anderen Transporter gesponsert. Da dieser Transporter über keine Hebebühne verfügte, mussten wir die Fundamente nach dem Motto „Vier Mann vier Ecken“ in den Transporter befördern. Eben nach dem gleichen Motto wurde der Laster auf der Wiese entladen. Dies wiederholten bei den Bügeln nochmals, wobei dort mehr sehr vorsichtig gearbeitet werden musste, da die Bügel teilweise noch keine 24 Tage getrocknet waren. Da alle männlichen Kräfte durch den Transport in Anspruch genommen wurden, hatten wir nicht mehr genügend Leute um alle Ortbetonfundamente zu gießen, deshalb wurde das Vierte auf Mittwoch verschoben.

Die ausstehende Aufgabe erfüllten wir gleich am Morgen, bevor wir uns an das Setzen der Fertigteilfundamente wagten. Eigens für das Setzen der schweren Fundamente hatten wir ein ausgeklügeltes System. Wir stellten ein Gerüst über das zu füllende Loch, nachdem wir eine Sauberkeitsschicht eingebracht hatten. Mithilfe von vier Flaschenzügen konnten wir die Fundamente anheben, sie behutsam in das Loch setzen und wie gewünscht ausrichten. Da uns die Geodäten ein Nivelliergerät zur Verfügung gestellt hatten, konnten wir die Höhen exakt bestimmen.

Das Setzen der Fundamente schlossen wir am Mittwoch ab und konnten uns so am Donnerstag ganz auf das Stellen der Bügel konzentrieren. Mit Mörtel begannen wir die Bügel auf den Fundamenten zu befestigen. Was in der ersten Reihe gut klappte, stellte sich in der zweiten Reihe als schwierig heraus, weil wir feststellen mussten, dass ein Bügel nicht wie beabsichtigt produziert worden war. Er war an einer Seite zu kurz, so dass er schief stand. Da wir keinen Eintrag in den Geschichtsbüchern über den „schiefen Spiel_Ort von Dresden“ wollten, haben wir das Befestigen der zweiten Reihe verschoben, um erst einen neuen Bügel herzustellen, der passt.

Nach all den groben Arbeiten von Dienstag bis Donnerstag wurde am Freitag nun der Feinschliff vorgenommen, damit sich keine kleinen und großen Kinder an scharfen Kanten verletzen können, wenn sie zur Langen Nacht der Wissenschaft am 18. Juni den Spielplatz endlich einmal ausprobieren können. Mit Feile und Schleifpapier machten wir uns ans Werk. Das Ergebnis: Die erste Reihe ist perfekt glatt, sodass keine Verletzungsgefahr mehr besteht.

Da ein paar Aufgaben wegen kleiner Schwierigkeiten nach der Pfingstwoche übrig geblieben sind, investierten wir noch diverse Freistunden bis zur Langen Nacht der Wissenschaften, um die ersten zwei Reihen stolz präsentieren zu können. Wir produzierten eine passende Nummer 6 und verwandelten den unpassenden Bügel durch Kürzen in eine andere Nummer um, so dass er doch noch an seinem Ort der Bestimmung auf der Wiese überführt werden konnte. Anschließend befestigten wir nun auch die zweite Reihe und drei Tage später begannen wir mit der Bodenmodellierung. Durch die Erdanschüttung können wir die Fallhöhen garantieren, man sieht die Fundamente nicht mehr und das „Laufende Band“ schwebt über der Wiese. Zu diesem Zweck spendete uns die Firma Nestler Mutterboden, wofür wir uns rechtherzlich bedanken wollen.

Nach schier ewig erscheinenden heißen Mittagsstunden, die wir mit Hacken, Graben und Schaufeln verbrachten, entspricht nun der erste Teil vom Spiel_Ort dem Entwurf und alle sind zur Sitzprobe eingeladen.

Burghardt + Tilo
Studenten des 2. Semesters BIW

Startschuss für das laufende Band

Da wir in den letzten Wochen fleißig gebaut haben, können wir nun stolz auf 15 Bügel, eine Stufe und ein Verbindungsstück blicken. Die fertigen Elemente sollen auch nicht weiter verborgen im Baustofflabor lagern, sondern den Ort ihrer Bestimmung erreichen. Ein spontaner Blick in den Kalender offenbart die freie Woche zu Pfingsten als perfekten Zeitraum. Nach kurzer Überlegung entscheiden wir uns tatsächlich die vorlesungsfreien Tage zu nutzen um die ersten zwei Bügelreihen zu setzen.

Erfreulicherweise können wir so auch erste Baufortschritte zur Langen Nacht der Wissenschaften, am 18. Juni 2010 präsentieren. Begeistert von der Idee endlich dem laufenden Band einen Anfang zu geben, traf sich das ganze Spiel_Ort-Team um mit der Bauplanung zu beginnen. Nachdem wir alle nötigen Arbeitsgänge zusammengetragen hatten, wurde klar, auch ein kleines Bauvorhaben bedarf einer immensen Vorbereitung:

Neben bauverfahrenstechnischen Problemen, wie zum Beispiel dem Einbringen der schweren Fertigteilfundamente, müssen wir uns auch mit der Material- und Gerätbeschaffung, sowie der Baugenehmigung auseinander setzen. Letztere haben wir von der SG Liegenschaften der TU-Dresden erhalten, nachdem wir die Baupläne eingereicht hatten. Ein weiterer wichtiger Organisationspunkt ist der Material-, Fertigteil- und Bügeltransport. Das Geotechnik-Labor und das Straßenbau-Labor werden uns Werkzeuge, Betonmischer und Lagerplätze zur Verfügung stellen. Die Firma Cemex wird uns ein weiteres Mal mit einer Lieferung Sand unterstützen.

Somit haben wir eine Basis für die Errichtung des ersten Abschnittes geschaffen und hoffen auf gutes Gelingen. Herausforderungen, die einen reibungslosen Ablauf beeinträchtigen könnten wären das Einbringen und Ausrichten der Fundamente, sowie das Einpassen der Bügel und die Bodenmodellierung. Wir sind zuversichtlich zur Langen Nacht der Wissenschaften einen erfolgreichen ersten Bauabschnitt präsentieren zu können.

1.Workshop Spiel_Ort (8. März – 12. März 2010)

Wir schreiben den 8. März 2010: Der Himmel ist trüb und es ist sehr kalt. Vor dem Beyer-Bau eine leere Wiese. Die Grashalme von Frost überzogen. Auf dem Campus gähnende Leere. Es sind Semesterferien. Nur im Baustofflabor in der Semperstraße trifft sich eine kleine Gruppe angehender Bauingenieure, um die leere Wiese mit Leben zu füllen. Die neuen Erstsemestler werden nun eine Woche lang in die Geheimnisse des Spiel_Ort-Projekts eingeweiht.

Am Montag treffen wir uns im Baustofflabor und sehen zum ersten Mal die schon fertig betonierten Bügel, die wir bis dato nur auf Bildern gesehen haben. Der Tag wird genutzt um mit uns die Arbeitsabläufe noch einmal durchzugehen. Wir lernen die vom Baustofflabor zur Verfügung gestellten Räume und Werkzeuge kennen. Außerdem wird uns gezeigt, was im letzten Sommer schon geschafft wurde: Die schon fertiggestellten Fundamente und die laminierten Formmodule, welche später als zusammengesetzte Schalung zum Betonieren benutzt werden.

Der Dienstag beginnt mit einer Arbeitsschutzbelehrung durch Herrn Günzel. Er zeigt uns, wo was steht, wo die Fluchtmöglichkeiten sind und weist uns daraufhin, dass wir den Arbeitsplatz am Ende sauber zu verlassen haben! Wichtig ist auch die richtige Arbeitskleidung, da herumliegendes Material, wie zum Beispiel Nägel, ein hohes Verletzungsrisiken mit sich bringen.
Die praktische Arbeit kann beginnen. Aufgeteilt in zwei Gruppen leisten wir Vorarbeit um später Betonieren zu können. Die erste Gruppe repariert die verschlissenen GFK-Formen (Glasfaserverstärkter Kunststoff). Entstandene Fehlstellen müssen ausgespachtelt, danach abgeschliffen und anschließend die gesamte Form mit G4-Lösung eingestrichen werden. Die zweite Gruppe bereitet eine weitere Schalung für das Betonieren vor. Die einzelnen Module werden nach gegebenen Maßen (entnommen aus dem Bügelplan) zusammengeschraubt. Anschließend müssen sie mit Kanthölzern ausgesteift werden, um gerade Flächen und rechte Winkel herzustellen. Zum Schluss wird die ausgesteifte Form an einem „Sandkasten“ befestigt. Wir lassen den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

Als sich am Mittwochmorgen alle eingefunden haben, kann mit dem Betonieren begonnen werden. Dazu muss die am Vortag ausgesteifte Form sauber gemacht und im Anschluss mit Trennwachs bestrichen werden. Parallel schneiden wir das Textilgelege, welches als Bewehrung dient, zurecht. Das eigentliche Betonieren beginnt, in dem wir eine dünne Schicht Beton auftragen. Diese wird durch intensives Klopfen mit der Hand von Poren befreit. Ist dies geschehen wird die erste Lage des Geleges aufgelegt und einmassiert. Danach kommt wieder eine Schicht Beton und die zweite Lage Gelege, die ebenso wie die Erste eingebracht wird. Zum Schluss wird die Form mit Beton aufgefüllt und abgezogen. Der Arbeitskraftverlust über den Tag verlangsamt das Vorankommen und zwingt den harten Kern wegen der einsetzenden Kälte zum Umzug in die Halle, aber nicht zur Aufgabe. Doch bevor 20 Uhr auch für die Letzten Feierabend ist, decken wir den Bügel mit nassen Tüchern ab, damit keine Schwindrisse entstehen.

Donnerstagfrüh überlegen wir warum sich das Betonieren am Vortag so lange hingezogen hat. Das Ergebnis: Das Gelege ist zu steif und lässt sich dadurch schlecht verarbeiten. Nebenbei bauen wir eine weitere Form zusammen. Wieder wird zusammengeschraubt, ausgesteift und am Sandkasten befestigt.
Der Freitag fängt überpünktlich an. Vor der Arbeit wird neues Gelege aus der Textilmaschinenhalle, in der George-Bähr-Straße 1c, geholt. Das neue Gelege ist weniger beschichtet, dadurch flexibler und besser zu verarbeiten. Wir probieren das Gelege gleich aus und betonieren den nächsten Bügel. Da wir mittlerweile ein eingespieltes Team sind, gehen die Arbeiten schnell von der Hand. Beim Ausschalen der zwei am Mittwoch hergestellten Bügel stellen wir fest, dass diese leider nicht zu verwenden sind. Abplatzungen an den Ecken und sichtbare Bewehrung sind der Grund hierfür. Die Zeit des Betonierens war zu lang, was an dem zu steifen Gelege lag, und die einzelnen Schichten konnten sich nicht richtig verbinden.
Dennoch ist die Arbeit nicht umsonst gewesen, da wir an Erfahrung gewonnen und Freunde fürs Leben gefunden haben.

Wie wir von der zweiten Workshop-Gruppe erfahren haben, ist unser Donnerstag-Bügel ein voller Erfolg geworden. Seine glatte, porenfreie Oberfläche macht ihn einfach perfekt!

Von Tilo Senckpiel und Burckhardt Jahn

Neue Mitstreiter für den Spiel_Ort

„Arbeit bloß um der Beschäftigung willen
wäre Arbeit um ihrer selbst willen.
Zur Arbeit gehört ein Sinn oder Ziel,
um dessentwillen man arbeitet.
Andernfalls ist es keine Arbeit.“
(Oswald von Nell-Breuning)

Mit diesem Vorsatz wollten wir neue und interessierte Kommilitonen ins Boot holen, die mit uns zusammen arbeiten, um das Projekt Spiel_Ort weiter voranzutreiben. Unser Augenmerk lag in erster Linie auf den Erstsemestern des Bauingenieurwesens.
Wir haben für die am Projekt Interessierten eine Informationsveranstaltung abgehalten, welche nützliche Auskünfte über das Projekt bot. Dies beinhaltete sowohl die Entstehung des Projektes als auch eine kleine Einführung in den Werkstoff Textilbeton. Damit war es noch lange nicht abgehakt, denn wir haben ihnen auch einen kurzen Einblick in das gewährt, was wir in der vorlesungsfreien Zeit im Sommer alles geschafft haben. Dies geschah sowohl durch viele Bilder, als auch durch ein Video, was einfach nochmal verschiedene Facetten des Spiel_Ort-Projektes aufzeigen sollte.
Nachdem wir nun circa zehn neue Mitstreiter gefunden haben, wollen wir sie nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch einführen. Die beste Möglichkeit dies zu tun, sahen wir darin, einen Workshop in der kommenden vorlesungsfreien Zeit für unsere „Neuen“ anzubieten.
Dort sollen sie als erstes eine kleine Führung durch das Baustofflabor bekommen. Danach ist geplant, sie einen Bügel unter Anleitung von uns produzieren zu lassen. So erhalten sie einen guten Einblick in die Abläufe und können sich schon einmal mit dem zukunftsträchtigen Baustoff Textilbeton auseinandersetzen.
Wir hoffen mit der Unterstützung der neuen Mitstreiter im Sommer dann endgültig das Krabbelfeld errichten zu können.
Schon bei dem Treffen mit den Erstsemestern hat sich herauskristallisiert, dass nicht alle nur am reinen Herstellungsprozess der Bügel interessiert sind, sondern auch Einblicke in andere Bereiche, wie zum Beispiel die PR und die Planung erhaschen wollen. Uns freut natürlich sehr, dass das Projekt so viel Anklang findet und hoffen so auf ein gutes Zusammenarbeiten mit ihnen. Wir wünschen uns natürlich auch, dass sie aus dem Projekt, so wie wir, mit vielen Erfahrungen herausgehen. Vielleicht stellt sich gerade bei diesem Projekt heraus, ob sie sich später eher in der Theorie oder doch in der Praxis beweisen wollen. All das können sie herausfinden und wir freuen uns, ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können.
Jetzt noch einen kleinen Blick in die Zukunft: Wir wollen sowohl in der vorlesungsfreien Zeit im Winter als auch im Sommersemester mit der Bügelproduktion fortfahren, um so wirklich gewährleisten zu können in der darauf folgenden vorlesungsfreien Zeit das Krabbelfeld zu errichten. Wenn uns das gelingt, wäre dies ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, nämlich in naher Zukunft ein Spiel_Ort zu haben, wo nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene ihre Spaß haben können.

Von Juliane Kraft und Angelique Elisabeth Schmidt (Studentinnen aus dem 3. Semester Bauingenieurwesen)

Spiel_Ort wünscht allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010!

Hal Borland ist der Meinung, ein Jahresende sei kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt habe. Mit dieser Motivation möchte das Spiel_Ort-Team an die Erfolge des ersten Bauabschnitts anknüpfen und eifrig weitere Bügel betonieren.
Da es die Wetterlage in den nächsten Wochen nicht zulassen wird draußen zu betonieren und das Baustofflabor so freundlich ist, uns in der Halle Platz zur Verfügung zu stellen, können wir trotz der Winterzeit weiterarbeiten. Die letzte Besprechung mit den Architekten hat ergeben, dass das Krabbelfeld nicht eingekürzt wird, um den Spielwert zu erhalten.
Da noch ein großer Teil der Bügel des Krabbelfeldes angefertigt werden muss, planen wir die kommende vorlesungsfreie Zeit wieder für intensives Arbeiten zu nutzen.
Damit im Sommer das Krabbelfeld auf der Beyerbauwiese entstehen kann, wollen wir auch die neuen Studienanfänger einbeziehen.
Das Spiel_Ort-Team hat sich viel vorgenommen und wünscht sich ein Optimum aus der gewonnen Erfahrung ziehen zu können und möchte zielstrebig weiter an der Verwirklichung des „Laufenden Bandes“ arbeiten.

Von Juliane Kraft und Angelique Elisabeth Schmidt
(Studentinnen aus dem 3. Semester Bauingenieurwesen)

Ein Dankeschön

Die Praktikumszeit ist vorbei, doch…

Da uns das Baustofflabor großzügigerweise auch nach der vorlesungsfreien Zeit einen Arbeitsplatz auf ihrem Gelände zur Verfügung stellt, haben wir die Möglichkeit weiterzuarbeiten, worüber wir uns sehr freuen. Außerdem hat eine Gruppe von 10 bis 12 Drittsemestern des Bauingenieurwesens sich bereit erklärt regelmäßig beim Betonieren zu helfen.

Deshalb haben wir beschlossen, zwei Mal pro Woche abwechselnd zu viert Bügel zu betonieren. Diese Idee wird nur durch das sich schnell ändernde Wetter in ein paar Wochen, wenn es friert, schwierig werden, da wir im Freien arbeiten. Wir hoffen dennoch bis dahin viel zu schaffen, sodass erste Ergebnisse bis zum Ende der Vorlesungen auf der Wiese des Beyer-Baus sichtbar sein werden, da wir planen in den nächsten Monaten das Krabbelfeld abschnittsweise entstehen zu lassen. Unsere Erfahrungen, die wir bisher beim Betonieren erlangen konnten, werden an der Verbesserung der Qualität unserer Bügel sichtbar.

Dafür möchten wir den vielen helfenden Händen danken, nicht nur für die Qualitätssteigerung der Bügel, sondern auch für die ehrenamtliche Arbeit. Viele der Studenten helfen trotz unseres gefüllten Stundenplans jede Woche und zeigen uns damit, dass unser Projekt der Mühe wert ist. Vielen Dank!

Von Ulrike Hempel

Ende der vorlesungsfreien Zeit – Stand der Dinge

Die Zeit des intensiven Arbeitens ist zunächst vorbei, da ab morgen das neue Semester beginnt. In den letzten Wochen wurden Schalformen hergestellt, die für die Produktion der Bügel notwendig sind. Der Formenbau ist nun beendet, die ersten Bügel sind bereits hergestellt und Weitere werden noch während des Semesters folgen. Der Bereich, der für die Betonage genutzt wird, wurde mit einer Plane abgehängt, um ihn vor wetterbedingten Einflüssen zu schützen.

Von Ronja Marwedel

Unsere Unterstützung: Die Sponsoren

Nun ist es soweit: Alles wird bereits gebaut und keiner hat eine Ahnung, wo das ganze Material herkommt. Deswegen wollen wir euch jetzt ein wenig darüber informieren, von wem was gesponsert wird, denn ohne Sponsoren wäre das Projekt wohl kaum zu realisieren. Und wir wollen uns auch schon mal im Voraus für alles bei den Sponsoren bedanken.

Angefangen beim Zement für die Fundamente von Lafarge die uns auch schon eine weitere Zusammenarbeit zugesichert haben.

Den Sand für die Fundamente haben wir hingegen von der Firma Cemex bekommen. Durch den relativ feinen Sand mit einer Körnung von 0,2 mm -2 mm ergibt sich eine sehr gute Qualität in Form von Sichtbeton, die auch benötigt wird, weil die Fundamente an manchen Stellen aus der Erde hinausragen.

Die Bügel hingegen werden mit Fertigbeton von Pagel in eine aus Epoxidharz und Glasfasermatten bestehen Form gegossen. Diese wurde mit Hilfe von gefrästen Schaumstoffteilen und dem Harz von Sika geformt.

Zudem wollen wir auch das Baustofflabor mit seinen freundlichen Mitarbeitern erwähnen, die uns bei allen Fragen zur Herstellung, mit Werkzeug sowie Hilfe unterstützen.

Von Paul Pingler (Student aus dem zweiten Semester Bauingenieurwesen)

Weitere Fortschritte – Die vierte Woche

In dieser Woche wurde weitere Teile der Schalformen laminiert und danach ausgebessert. Zur Aussteifung werden unter Anderem Hölzer eingebracht, da sich die Formen ansonsten bei der späteren Betonage der Bügel zu stark verformen würden. Am Ende der Woche soll der erste Bügel mit diesen Schalformen betoniert werden.

Von Ronja Marwedel (Studentin aus dem zweiten Semester Bauingenieurwesen)

Die dritte Woche

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